Perchtenraunacht

  • Posted on: 16 December 2013
  • By: bessie

Ein bisschen Kultur muss sein. Daher haben wir eine Führung mit der Stadtmaus gemacht. Und es war toll. Wir wurden vom Startpunkt (Historische Wurstkuchl) zu Stadtamhof geführt und dort zum Grieser Spitz. Unterwegs gab es immer einzelne Stationen mit Feuerkörben. Dort erwartete uns wieder ein Themenpunkt mit Akteuren, die den entsprechenden Mythos nachstellten Ob es jetzt die blutige Luz oder am Schluss die Perchten waren, man hatte immer ein leicht mulmiges Gefühl. Zuvor wurde uns erklärt, dass ein Kreis die bösen Geister abhält und daher wundert es wohl keinen, wenn die entsprechend grauseligen Figuren um die Ecke kamen, dass alle Teilnehmer sofort einen Kreis bildeten. Beim Dammer mit dem Hammer gab es frische Würste aus dem Topf mit einem frisch gebackenen Brot. Trotz allem machte uns dieser Metzger auch sehr viel Angst, da er auch drohte, unerwünschte Mitmenschen mit dem Hammer zu erschlagen, wie er es sonst mit der Sau macht. Der Klaubauf wollte uns Geschichten über die anderen erzählen, wenn er entsprechend entlohnt wird. Zum finalen Ende tauchte Frau Percht mit ihren Hexen auf. Sie hat 2 Gesichter. Auf der einen Seite ein freundliches, sehr pausbäckiges Gesicht, auf der anderen Seite eine Teufelsfratze. Nachdem die Hexen und Frau Percht uns mehrmals umrundet hatten, kamen die eigentlichen Perchten. Die erschrecken einen schon mit ihrem Aussehen und kommen dann teilweise sehr nahe (Nase an Nase).

Ich kann wirklich die Führungen mit der Stadtmaus empfehlen.