Leitz Laminiertest

  • Posted on: 24 February 2014
  • By: bessie

 

Hallo,

ich habe schon vor längerer Zeit das Laminiergerät iLam touch A3 zum Testen von der Firma Leitz erhalten. Ich wollte Euch aber das Ergebnis nicht vorenthalten, daher jetzt auch das Gesamtergebnis meines Testes.

In der Verpackung war neben dem Gerät selber noch 2 Packungen mit Laminierfolien in den Größen A4 und A3 in der Stärke 125 enthalten. Ebenfalls in der Verpackung des Gerätes waren nochmal Folien zum Testen.

Beim Auspacken des Gerätes fiel direkt das tolle Design ins Auge. Im Gegensatz zu meinem bisherigen Gerät, das ich immer wieder in seine Ecke gepackt habe, muss ich dafür einen Platz finden, da es wirklich gut aussieht. Man erkennt sofort, warum das Gerät iLam heißt, da es vom Aussehen sehr stark an andere Produkte erinnert, die mit einem „i“ beginnen.

Die Bedienung ist kinderleicht. Einfach einstecken und den Hauptschalter drücken und warten. Durch die unterschiedliche Beleuchtung ist sofort erkennbar, wie lange das Gerät noch zum Anheizen benötigt (Anzahl der roten LEDs wird immer weniger an der Anzeige, die noch mit den Minuten beziffert ist). Wenn dann die richtige Temperatur erreicht ist, leuchtet anstelle der roten LEDs ein grünes Licht. Beim iLam touch A3 entfällt auch die experimentelle Temperatureinstellung, wie bei vielen anderen Geräten. Durch einen Sensor erkennt das Gerät die Folienstärke und lässt je nach Dicke die Folie entsprechend schnell oder langsam durch das Gerät laufen. Die beiden Auflagen am Eingabe- bzw. Ausgabefach einfach herausklappen und dann kann direkt begonnen werden.

Die mitgelieferten UDT (unique direction technology) Laminierfolien sind mit Pfeilen versehen, die die Richtung angeben, wie die Folien eingesteckt werden müssen. Dies ist wegen der Richtung nicht unbedingt notwendig, da doch eigentlich jeder in der Lage sein müsste, die geschlossene Seite der Folie als erstes einzustecken. Aber zusätzlich verschwinden die Pfeile auf der Folie, wenn diese richtig versiegelt wurde. Dies hat einen guten Grund, wenn man mit einem anderen Gerät die Folien verwenden würde und da die Temperatur einstellen müsste. Solange die Pfeile noch erkennbar sind, ist ein weiterer Laminiervorgang notwendig, bis sie verschwinden.

Das Gerät schaltet sofort nach der Betätigung des Hauptschalters den Antrieb für die Folien ein. Dies stört leicht, da man immer ein Geräusch während des Betriebes hat, auch wenn man nicht direkt laminiert.

Ansonsten ist das iLam touch A3 mit einer Rücklauf-Taste ausgestattet, die bei einem Problem den Antrieb umdreht und die Folie zurück transportiert. Das kann notwendig sein, wenn man die Folie schief eingelegt hat und somit ein korrekter Transport nicht möglich ist.

Auch die Wartung und Pflege ist sehr einfach. Hin und wieder muss überschüssiger Kleber von den Walzen entfernt werden. Dazu faltet man ein DIN A4 Blatt mittig (Größe DIN A5) und steckt den mitgelieferten Reinigungskarton hinein. Danach lässt man beides 3- bis 5-mal durch das betriebsbereite Gerät laufen und schon sind die Walzen wieder kleberfrei.

Fazit des Tests: Ein rundum gelungenes Laminiergerät, das ein schönes Design hat, eine annehmbare kurze Aufwärmzeit und kinderleicht zu bedienen ist. Die Ergebnisse sind absolut tadellos. Weder sind Luftblasen noch Knicke zu finden. Die Folien sind korrekt geschlossen. Der Sensor erkennt die unterschiedlichen Stärken der Folien, auch von anderen Herstellern. Dadurch müssen keine „Experimente“ mit der Temperatur bei unterschiedlichen Stärken gemacht werden. Man hat eine Zeitersparnis und auch eine Ersparnis beim Material. Die UDT-Laminierfolien sind ebenso gut, wie das Gerät selbst. Auch diese habe ich in meinem bisherigen Gerät verwendet, um die Kompatibilität zu testen. Auch da gab es hervorragende Ergebnisse.

Hier der Link zum Gerät auf der Herstellerseite: hier klicken