BuM als DRK Delegierte im Iran

  • Posted on: 23 April 2009
  • By: markus.wilhelm

Hi,
Bessie und ich waren knapp eine Woche als Delegierte des DRK im Iran. Wir sind mit gemischten Gefühlen in den Iran geflogen. Was wir in der kurzen Zeit kennen lernen konnten war allerdings wunderschön. Ein Land mit vielen Kontrasten und tollem Essen. auf der einen Seite sehr traditionell und verschlossen mit scharfen Islamischen Gesetzen. Auf der anderen Seite sehr modern und offen für neues.
Wir waren in Karaj (eine Region nördlich von Teheran), die enorm schnell wächst. Wir wurden von allen (samt den 52 Rettungshundeführern des Iranischen Roten Halbmondes) sehr warmherzig und mit einer besonderen Gastfreundschaft empfangen und haben die Kameraden trotz Sprachberrieren schnell zu Freunden werden lassen.

Anbei ein paar Infos, ein Presseartikel und ein Paar Bilder über unsere Arbeit.

Iran Bild Bild Bild

Weitere Bilder findet ihr in unserer Gallerie.

Unter dem Titel „Hilfe zur Selbsthilfe“ gründete das Deutsche Rote Kreuz ein Projekt zusammen mit dem Iranischen Roten Halbmond bei dem Rettungshundeführer im Iran ausgebildet werden.
Der Projektleiter des Bayerischen Roten Kreuzes Mark Hofmann war schon mehrere Male im Iran und hat mit den Teams gearbeitet. Dieses Mal nimmt er drei Ausbilder des BRK für eine Woche mit in den Iran, dabei auch zwei Regensburger.

Wir wollen "Hilfe zur Selbsthilfe" geben. Das Ziel ist eine unabhängige und leistungsfähige Rettungshundebewegung im Iran aufzubauen, die im Katastrophenfall dem eigenen Land und auch allen anderen die sie benötigen schnell zur Hilfe kommen kann. Um das umzusetzen braucht es viel Arbeit und Geduld.
Nachdem im Ausbildungszentrum in Karaj nahe Teheran alle hoch motiviert sind und jeder einzelne Rettungshundeführer sehr gut mitarbeitet, ist für die Zukunft nur zu hoffen, dass wir nicht gebraucht werden! Die Rettungshunde müssen in ihrer Ausbildung mit allen nur denkbaren Situationen zurecht kommen. So müssen auch Hubschrauberflüge (als Transport zum Einsatz), Fahrten mit schwerem Gerät (zum Überwinden von Hindernissen) etc. geübt und immer wieder trainiert werden. Genauso stehen Geräteübungen auf dem Trainingsplan.
Vom 17. April werden Siggi Höfer vom BRK Kitzingen, Bessie Wilhelm und Markus Wilhelm vom BRK Regensburg zusammen mit Mark Hofmann für eine Woche die im Iran Hauptberuflich tätigen Rettungshundeführer bei der Ausbildung zu unterstützen.