Weblog von bessie

Campingreise an die deutsche Ost- und Nordsee mit Timmy, Emma und Finley

  • Posted on: 4 November 2013
  • By: bessie

 

Campingplatz Ostsee:
Familie Heide, Strandweg 31, 24369 Kleinwaabs, www.waabs.de

Erfahrung:
Sehr schöner, ordentlicher Campingplatz
Trotz Nachsaison war doch einiges los, aber überschaubar.
Obwohl wir mit 3 Hunden angereist sind, war das überhaupt gar kein Problem.

An den sanitären Anlagen gab es keine Wartezeiten, obwohl die eine oder andere Dusche schon geschlossen war. Saubere und gut riechende Duschen- und Toilettenräume. Duschen ist kostenlos.

Wir standen im Fuchsweg. Dort kann man direkt den Campingplatz verlassen und ist auf den umliegenden Feldern, wo man mit den Hunden schön spazieren gehen kann. Zum Hundestrand mussten wir aber den halben Campingplatz überqueren.

Zu der Jahreszeit absolut mit Hunden zu empfehlen. Wir konnten am Strand wunderbar spazieren gehen. Gummistiefel sind zu empfehlen, wenn es etwas stürmischer ist.
 
Nach dem Strandspaziergang sind wir mit den Hunden in die Hundedusche, die perfekt war. Eine kleine Rampe müssen die Hunde hoch laufen, damit die Hunde auf einer guten Höhe stehen und gut abgeduscht werden können ohne dass man sich bücken musste.

Supermarkt auf dem Platz hat bis 31. Oktober geöffnet und ist sehr gut sortiert (inkl. Campingartikel, Bäckerei und Metzger).

Ebenfalls gibt es ein Schwimmbad und Sauna. Schwimmbad war im Preis enthalten. Leider waren die Zeiten pro Tag sehr ungünstig für uns und zu kurz.

Müll kann nur in speziell gekauften Tüten entsorgt werden.

Dank ADAC CKE-Karte haben wir auch gut gespart. Hatten einen Pauschalpreis für Wohnwagen, Auto, 2 Personen, Strom, 1 Hund. Die beiden anderen Hunde mussten wir extra bezahlen.

Empfehlung zu einer Unternehmung:
Fahrt nach Eckernförde. Dort in die Bonbon-Kocherei Hinrichs. Hier wird einem regelmäßig gezeigt, wie die Bonbons in Handarbeit hergestellt werden und natürlich darf man auch mal probieren.
Am Hafen gibt es auch ein Schiff, die selber Fische räuchern. Die selbstgemachte Remoulade ist hervorragend. Backfisch mit Bratkartoffeln waren unser Highlight.

 

Campingplatz Nordsee:
Campingplatz in Lee, Stinteck 37, 25761 Westerdeichstrich, www.nordsee-campingplatz-in-lee.de

Toller Campingplatz unter großartiger Führung. Vielen Dank an Familie Baumann. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Auch bei diesem Campingplatz ist man mit 3 Golden Retrievern herzlich willkommen. Wir haben in der 3. Reihe eine Parzelle bekommen, die wir uns selber aussuchen durften, da die Saison fast vorbei war (Campingplatz hat ab dem 31. Oktober geschlossen) und aus diesem Grund die hinteren sanitären Anlagen geschlossen wurden. Dadurch waren wir auch schnell vom Campingplatz unten und konnten am Deich entlang laufen.

Unheimlich nette Dauercamper, die einen auch jederzeit unterstützt hätten, wenn es nötig gewesen wäre. Ganz besonders lieber Gruß an Klaus.

Sanitäre Einrichtungen waren hervorragend geheizt. Man hat sich sofort wohl gefühlt. Die Anlagen sind sicher nicht die neuesten, aber sie waren immer sauber. Duschen ebenfalls kostenlos. Wasser sehr heiß.

Man kann hervorragend mit dem Fahrrad entlang der Nordsee fahren und in den Bereichen, wo keine Schafe stehen, auch die Hunde laufen lassen (Achtung: Naturschutzgebiet, daher Hunde nur an der Leine!). Am besten fährt oder läuft man Richtung Eidersperrwerk, da sind wenige Leute unterwegs. Richtung Büsum werden es immer mehr.

Imbiss: Vom Campingplatz Richtung Nordsee am Deich entlang kommt auf der rechten Seite ein Imbiss, der super, super leckere belegte Brötchen macht. Die werden dort immer frisch belegt und ich kann den Matjes und das Krabbenbrötchen jedem ans Herz legen.

Abendessen: unsere Empfehlung ist da auf jeden Fall das Restaurant „Zur Barkasse“ in Büsum in Hafennähe. Sehr lecker und große Portionen.  

Generelles: irgendwie schließen die Restaurants für unsere Verhältnisse sehr früh. Um 21 Uhr war überall Schluss. Dann kann man nach Hause gehen.

Eine Wattwanderung sollte man machen, leider hat es bei uns nicht geklappt, da an dem Tag (einen Tag vor Abreise) uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Es gab Windstärke 9 und damit gab es keine Ebbe. Hunde hätten wir an der Leine mitnehmen können.

Ebenfalls haben wir einen günstigen Pauschalpreis mit der CKE-Karte vom ADAC erhalten. Wir mussten wieder nur 2 Hunde extra zahlen.

Standort

Stinteck 37
25761 Westerdeichstrich
DE

Einbau einer abnehmbaren Bosal-Anhängerkupplung an einem Citroën C-Crosser Enterprise Baujahr 2011 mit 13-poliger Steckdose

  • Posted on: 27 September 2013
  • By: bessie

 

Hallo,
Markus und ich haben uns letztes Wochenende daran gemacht eine Anhängerkupplung an unser Auto zu bauen. Auch wenn einige Leute nicht davon überzeugt waren, dass wir das in unserer Hofeinfahrt schaffen, haben wir uns daran gewagt. Und was soll ich sagen, es hat super funktioniert. Viel davon hing aber auch von unserem Werkzeug ab. Wir sind in diesem Fall einfach super aufgestellt.

Hier jetzt ein genauer Bericht über den Einbau. Bei der Originaleinbauanleitung sind ausschließlich Zeichnungen zu sehen und kein Text, daher ist es an der einen oder anderen Stelle einfach mit unseren Erläuterungen.

Hier noch kurz was zur Erläuterung:
Nummer: Die einzelnen Materialien haben die gleichen Nummern in der Einbauanleitung
Bild Nummer: Damit sind die Bilder in der Einbauanleitung gemeint
Foto Nummer. Unsere eigene Fotos von der Einbauaktion

Zunächst sollte man den Inhalt auf seine Vollständigkeit überprüfen.

Als erstes haben wir das Ersatzrad abgenommen. Die Schraube für die Befestigung findet man unter der Abdeckung des unteren Teils der Heckklappe.

Diese einfach lösen und der Haken an der Unterseite geht runter. So kann man dann die Halterung vom Reserverad aushängen.

Anleitung findet man in der Bedienungsanleitung vom Fahrzeug oder auch hier:
http://flipbook.diadeis.com/infotec_AC/index.html?mode=flipbook&vehicule=ccrosser&lang=de_de&oldmode=noed#top

Danach haben wir uns daran gemacht, die Anhängerkupplung einzubauen. Zunächst haben wir die Platte und die beiden Winkelplatten oberhalb vom Auspuff befestigt. Wir mussten dafür nicht den Endtopf entfernen. Es kann aber ganz nützlich sein, da man dadurch leichter hinkommt.
 

Bild der Einbauanleitung:
http://img1.kupplung.de/assets/files/samples/102190_v1.pdf

Mit 5 M10-Schrauben waren die 3 Teile relativ flott befestigt. Zusätzlich haben wir jeweils einen kleinen Klecks Spezialfett auf die Enden der Schrauben gemacht. Mit einem Drehmomentschlüssel die letzten Umdrehungen mit 49 Nm angezogen.

Als nächstes war die eigentliche Anhängerkupplung dran. Mit dieser und auch der vorherigen Platte konnte man ein super Krafttraining machen. Auf Rücken liegend und nach oben drückend ist wie jedes Bankdrücken. Meine Muskeln haben am nächsten Tag sich auch entsprechend gemeldet.

Die Anhängerkupplung wurde an der vorherigen befestigten Platte mit 3 M12-Schrauben (117 Nm anziehen) befestigt. Auf der Fahrerseite wird diese mit den anderen beiden Winkelplatten und mit 5 M10-Schrauben mit 49 Nm angezogen.

Jetzt muss man noch ein Stück von der hinteren Stoßstange weg sägen. Wir haben das mit unserer Fein Multimaster erledigt. Wie viel ausgesägt werden muss steht in der Anleitung unter Detail 1. Man sieht, wenn man hinter dem Auto steht, nichts davon, da es nur die Unterseite der Stoßstange betrifft.

Anschließend wird nur noch der Halter für die Stromdose befestigt (siehe Detail 2) und schon sitzt die Anhängerkupplung. Das Ganze hat ca. eine ¾ Stunde gedauert. Geht aber sicher auch viel schneller.

Jetzt kam der aufwendigere Teil: die Elektrik!

Für die haben wir knapp 3 Stunden benötigt.

Hier die Einbauanleitung: http://img2.kupplung.de/assets/files/samples/106241_v1.pdf

Auch hier haben wir zunächst die Vollständigkeit überprüft.

Danach ging es ans Ausbauen der Verkleidungen usw. Diese müssen tatsächlich raus. Geht aber relativ schnell, wenn man die Schrauben findet. Falls Ihr einen Subwoofer, wie wir besitzen, dann findet man 2 weitere Schrauben unter der Abdeckung direkt über dem Lautsprecher.

Welche Teile raus müssen, seht Ihr in der Anleitung. Die beiden Rücklichter müssen nicht ausgebaut werden.

Die Verkleidungen unten an den Türen sind entweder geklippt oder man findet runde Clips, die man leicht rausbekommt, wenn der innere Ring mit einem kleinen Schlitzschraubenzieher angehoben werden.

Die Klappe beim Sicherungskasten (vorne rechts) muss beherzt nach hinten gezogen werden. Geht nicht ganz so einfach.

Als nächstes muss ein 20 mm Loch gebohrt werden. Da saßen wir zunächst lange über diesem Bild, da wir zuerst nicht die Ecke gefunden haben. Daher wollen wir es Euch etwas einfacher machen. Die abgebildete Gummiabdeckung findet man, wenn man hinter dem linken Radlauf von unten an die Seite schaut. Über diesem oder neben dem Gummistopfen bohrt man nun ein Loch und vergrößert dieses mit einem Stufenbohrer auf 20 mm. Wenn man nun von innen unter dem Rücklicht in die Tiefe greift, dann sollte man dieses Loch finden.

Durch dieses Loch zieht man von innen nach außen nun das Kabel 1 mit den offenliegenden Kabeln bis zur Halterung für die Stromdose (siehe Schritt 4). Anschließend stopft man den Gummi in das Loch. Das geht am einfachsten zu zweit. Das Kabel bis zur Anschlussdose wird mit Hilfe von Kabelbindern entlang der Stoßstange befestigt.

Jetzt werden die restlichen Kabel 1 nach links (mehrere Anschlüsse vorhanden) und rechts zu den Rücklichtern gelegt. Diese werden auch mit Kabelbindern befestigt.

Danach werden die außenliegenden Kabel an der Dose korrekt befestigt. Bitte auf die richtige Belegung der Pins achten.

Hier die Tabelle:

1

schwarz/weiß

Blinker links

2

grau

Nebelschlusslicht

3

weiß/braun

Erde

4

schwarz/grün

Blinker rechts

5

grau/rot

Rücklicht rechts

6

schwarz/rot

Bremslicht

7

grau/schwarz

Rücklicht links

8

blau/rot

Rückfahrlicht

9

rot

Dauerplus

10

keine Belegung

 

11

keine Belegung

 

12

keine Belegung

 

13

braun

Erde

 

Bevor endgültig die Dose zusammengebaut wird, wäre eine Kontrolle mit einem Strommesser sinnvoll. Daher einer ins Auto, wenn die Kabelverlegung vollständig ist und die entsprechenden Lichter durchprobieren (Blinker rechts/links, Bremse, Rückwärtsgang, Nebelschlusslicht, Licht).

Jetzt wird der Kasten 13 mit dem Stecker von Kabel 1 verbunden und mit den Klebern (6) beklebt. Dazu beide aufeinanderlegen und erst eine Klebefolie abziehen. Anschließend auf das Kästchen kleben, danach die zweite Folie abziehen. Jetzt wird das Kästchen auf den Radlauf innen geklebt (siehe Bild 11).

So jetzt wird es wieder etwas knifflig beim Suchen. Die Schraube für die Befestigung von Bild 12 findet man ganz oben unter der Abdeckung beim hintersten Fenster. Dazu muss die obere Abdeckung etwas angehoben werden.

Anschließend wird der bisherige Kabelbaum mit dem neuen Kabelstrang mit einem Kabelbinder verbunden.

Beim alten Kabelbaum wird die Klammer 16 am weißen Kabel angebracht (siehe Bild 13). Danach wird der Stecker mit dem neuen Kabelstrang verbunden.

Bild 14: Nun am alten Kabelbaum das grüne Kabel durchzwicken. Das Ende, das nach vorne führt wird mit Stecker 10 bestückt. Das andere Ende, das zum Licht führt, wird mit Stecker 8 verbunden.
Anschließend die Plastikkappen drüber stecken (Stecker 10 kriegt Kappe 9; Stecker 8 kriegt Kappe 11). Die jeweiligen Stecker werden nun mit den beiden letzten Steckern vom neuen Kabelstrang verbunden. Kappe 9 mit grau/gelb und Kappe 11 mit grau/blau.

Jetzt wird das lange Kabel (schwarz) an den Holmen nach vorne bis zum Sicherungskasten gelegt.

Kabel mit Stecker 15 wird mit Kabel 1 zusammengeklemmt (Bild 16).

Die Sicherung für die elektrische Verstellung des Sitzes (Nr. 24) wird herausgenommen. Der Stecker 15 wird anstellen dessen reingesteckt (auf die richtige Polung achten). In den Stecker, die vorher entnommene Sicherung einstecken (Bild 17).

Jetzt die Kontrolle der Lampen machen und auch die Dose kontrollieren. Anschließend die Dose zusammenbauen.

Herzlichen Glückwunsch: Du hast es geschafft.

Wir haben noch zusätzlich einen Anhänger angeschlossen und nochmal getestet. Wenn jetzt auch alles funktioniert, dann hast Du Dir eine Belohnung verdient.

 

Erklärung:
Ich übernehme nicht die Verantwortung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Anleitung. Dies sind nur unsere persönlichen Erfahrungen beim Einbau. Selbstverständlich können bei anderen Fahrzeuge andere Gegebenheiten sein (Kabel haben eine andere Farbe, Abstände sind anders usw.).

Jumping, äh Flying Finley

  • Posted on: 15 January 2012
  • By: bessie

Hallo,

heute mal ein einfacher Bericht von unserem Sonntagsspaziergang und andere Dinge.

Finley hat sich mittlerweile zum richtigen Balljunkie entwickelt. Gerade im Bereich des Antijagdtrainings arbeite ich gerne mit den Bällen mit ihm. Immer wenn er irgendein Wildtier (Fischreiher, Hase oder ähnliches) sieht, ziehe ich den Ball raus und werfe ihm diesen. Er rennt mit einer unheimlichen Begeisterung hinterher. Mein Ziel ist, dass er bei Wildsichtung sich sofort zu Markus oder mir umdreht, weil er dann schon auf seinen Ball wartet. Mal schauen, ob wir dieses hochgesteckte Ziel wirklich erreichen.

Im Rettungshundetraining macht er auch super Fortschritte. Teilweise arbeitet er auch über größere Distanzen unter Verwendung seiner Nase. Wir sind sehr stolz auf ihn.

Aber jetzt zu dem heutigen Titel meines Blogeintrages:
Finley freut sich ja schon immer, wenn er den Ball sieht und zeigt dieses auch besonders. Er springt dann wie ein Känguru hoch. Besonders gut kann man erahnen, welche Höhe er teilweise erreicht, auf den Fotos mit Markus. Daher passt dieser Zusatzname "Flying" ganz hervorragend zu ihm. 

Bild Bild Bild
Rettungshunde: 

Finley besucht seine Schwester

  • Posted on: 9 January 2012
  • By: bessie

Hallo,

gestern haben wir die Züchter von Finley besucht. Das war eine Freude. Finley hat seine Mama, Oma, Tante und natürlich seine Schwester endlich mal wieder gesehen. Frenzy hat etwa die gleiche Größe, wie unser Schatz, aber im Gegensatz zu Finleys lockigem Fell (mittlerweile wird er mal gerne LoPo genannt: Locken Po) hat sie eine glatte "Frisur". Sie ist natürlich ebenso eine Schönheit, wie unser Finley.

Frenzy fand anfangs Timmy als Spielpartner am Besten. Er war aber wieder völlig angenervt ("noch so eine Nervige"), aber später haben Finley und Frenzy das Wohnzimmer auf den Kopf gestellt. Kleine Runden um den Wohnzimmertisch mit anschließendem Sprung auf das Sofa, war öfters zu sehen.

Dann gab es noch ein kleines Fotoshooting mit der ganzen Familie.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Ulrike und Edmund bedanken, dass wir uns so kurzfristig bei ihnen einladen durften. Und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Bild Bild
Rettungshunde: 

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